| Quelle: Rheinische Post - Stadtteile - 03.04.2007 |
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| Chor Vox Nova unter Leitung von Mathias Baumeister |
| RP-FOTO: OLAF STASCHIK |
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Klangschön und dissonant |
| VON ULLA PANTEL |
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| UNTERBACH Stehend zollten die Zuhörer einem eindrucksvollen Konzert in der voll besetzten Pfarrkirche St. Mariä Himmelfahrt Beifall: Unter der Leitung von Kantor Matthias Baumeister hatte der Chor Vox Nova ein modernes Requiem. von Thomas Hettwer aufgeführt. Solisten und Instrumentalisten hatte der Kantor für das Projekt handverlesen zusammengestellt. "Ein Ziel des Projekts war es, junge Leute für Kirchenmusik zu begeistern", so Matthias Baumeister. |
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| Klassik und Moderne verbunden |
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Möglich machte dies eine klangschöne und einfallsreiche Komposition, die klassische und modetrne Musikelemente überzeugend miteinander vereint. Vokalsolisten und Chor, E-Gitarren und Bläser, Synthesizer, Klavier und Percussionsinstrumente ergänzten sich zu einem ebenso ungewöhnlichen wie harmonischen Klangkörper.
Beim Mix von klassischem Tenor mit Schlagzeug, E-Gitarre und Posaune oder traditionellem "Kyrie eleison" des Chors mit Synthesizer und Oboe konnte man man feststellen, dass alte uhd neue Instrumente gut miteinander harmonieren können. Dem tröstlichen Grundmotiv der Oboe, dem gregorianischen "Requiem aeternam", stand das dissonante "Confutatis" als Stachel des Todes gegenüber. Das abschließende "Libera me" bildete eine Synthese des gesamten Stückes und versöhnte alle Gegensätze zu einem Geruhl von Trost und Hoffnung.
Letzteres gab es bei der Aufführung gleich zweimal, denn ohne mehrere Zugaben wollte das begeisterte Publikum die Musiker nicht entlassen. Vier Monate Jang hatten der Vox-Nova-Chor und das Orchester gemeinsam für das Requiem geprobt. Aktuell stehen bei Vox Nova eher kleinere Gospel- und Jazzprojekte auf dem Programm. Der Chor hat zurzeit 52 Mitglieder, davon konnten sieben durch die Arbeit am Requiem gewonnen werden. |
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