| Quelle: Rheinische Post - Düsseldorfer Stadtpost - 18.07.2007 |
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Feuerwehrmann jetzt doch in U-Haft |
| VON STEFANI GEILHAUSEN |
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ERKRATH Der 28 Jahre alte Löschhelfer der Freiwilligen Feuerwehr Unterbach, den die Polizei seit vergangener Woche verdächtigt, mindestens zwei Brände im Stadtteil gelegt zu haben, ist gestern Nachmittag in seiner Wohnung in Unterbach verhaftet worden. Gegen 15 Uhr hatte die Staatsanwaltschaft bei Gericht einen Haftbefehl gegen den Auszubildenden erWirkt.
Vergangenen Donnerstag war der junge Mann, den seine Kameraden als nett und unauffällig beschreiben, bereits ein erstes Mal dem Ermittlungsrichter vorgefühit worden. Der hatte jedoch den "dringenden Tatverdacht" verneint. Die Staatsanwaltschaft legte gegen diese Entscheidung gestern Beschwerde ein - und gleichzeitig neue Ermittlungsergebnisse vor. |
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| "Wir haben neue Erkenntnisse, die den Verdacht erhärten" |
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"Wir haben neue Erkenntnisse, die den Verdacht gegen den Mann erhärten", bestätigte Staatsanwalt Andreas Stüve gestern auf Anfrage. Diesmal sah es auch der Richter so und ordnete Untersuchungshaft für den 28-Jährigen an. Der Beschuldigte äußerte sich auch gestern nicht zu den schwerwiegenden Vorwürfen, die laut Strafgesetzbuch mit bis zu zehn Jahren Haft bestraft werden können.
In der Nacht zum Dienstag voriger Woche war eine Löschgruppe der 36 Mann starken Freiwilligen Feuerwehr Unterbach auf dem Rückweg von einem Einsatz auf Qualm aus einem Wohnhaus aufmerksam geworden. Noch während die Gruppe das Haus evakuierte und im Keller eine brennende Waschmaschine löschte, war in einer der geräumten Wohnungen ein zweiter Brand ausgebrochen. Der 28-Jährige soll sich am Tatort auffällig verhalten haben.
Nicht nur für seine Kameraden in Unterbach ist die Verhaftung ein schwerer Schlag. Die Düsseldorfer Berufsfeuerwehr hält große Stücke auf die "FreiWilligen", die sie vor allem in den Außenbezirken stets unterstützen. "Unter einem solchen Verdacht leiden alle, die sich ehrenamtlich in" der Feuerwehr engagieren", sagte Heinz Engels, Sprecher der Berufsfeuerwehr. Bis zur endgültigen Klärung der Vorwürfe bleibt der 28-Jährige von der Feuerwehr suspendiert. |
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