| Quelle: Rheinische Post - Düsseldorf - 03.09.2007 |
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| Gegen den kühlen Sommer kam die Band Nameless mit ihren Hits nicht an. Nur
wenige Besucher erschienen zur Abschiedsparty. |
| RP-FOTO: WERNER GABRIEL |
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Saison am Unterbacher See ist "ins Wasser gefallen" |
| VON JESSICA SCHWARZER |
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"Desolat!" - mit nur einem Wort zieht Klaus Schräpfer Bilanz. "Die Saison 2007 ist ins sprichwörtliche Wasser gefallen und entsprechend sieht auch unsere wirtschaftliche Lage aus", sagt der Geschäftsführer des Zwecksverbandes Erholungsgebiet Unterbacher See. Wegen des schlechten Wetters blieben die Gäste zu Hause. Sogar bei der "Goodbye-Party", bei der "der Sommer, der keiner war", verabschiedet werden sollte.
Ein trostloses Bild: Die liebevoll aufgestellten kleinen Zelte, der Stand vom Ratinger Fleischereibetrieb Oetzbach, die Cocktailbar vom Sucos do Brasil, die Bierwagen - nur vereinzelt standen dort Gäste. Das gleiche Bild vor der Bühne, auf der die Coverband Nameless aus Westfalen bekannte Hits spielte. Gerade mal eine Handvoll Gäste tanzte. Auf dem See dümpelten die großen, aufgeblasenen Wasser-Spielzeuge vor sich hin. |
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| Nur 82 000 Besucher |
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Das Bild passte in diese Saison. Denn der Erfolg oder Misserfolg des Erholungsgebiets Unterbacher See hängt stark von den beiden Strandbädern ab. Gerade mal 82000 Schwimm- und Badefans zog es in dieser Saison an den See. Zu wenig. "Normalerweise zählen wir bis Mitte August 200000 Gäste", so Schräpfer. Entsprechend bescheiden sieht auch die finanzielle Bilanz des Zweckverbandes aus. Auf 200 000 Euro Umsatz hätten es Strandbad Nord und Süd bisher gebracht. "Eingeplant waren 330 000 Euro" , sagt der Geschäftsführer.
Auf der Aufwandseite könne der Zweckverband kaum reagieren, die Mitarbeiter sind entweder fest angestellt oder Saisonkräfte. Werden sie wegen schlechten Wetters nach Hause geschickt, bekommen sie trotzdem ihr Geld. "Es will zwar keiner hören, aber es wird wohl darauf hinaus laufen, dass wir einen höheren Zuschuss von den Städten Düsseldorf, Erkrath und Hilden bekommen müssen", sagt Schräpfer. Dieser Zuschuss wird jährlich ermittelt. Im Jahr 2005 war die Lage übrigens schon einmal sehr schlecht. Damals konnte der Verband Ende Oktober die Löhne nicht mehr zahlen. Die Stadt Düsseldorf half dem Erholungsgebiet mit einem Überbrückungskredit.
Doch weder von der verregneten Saison noch von der schlecht besuchten Party lässt sich Schräpfer die Laune verderben. Er plant bereits für die nächste Saison. Das Strandbad Süd soll aufgewertet werden, damit sich nicht mehr alles nur auf die Nordseite konzentriert. Die alten Toiletten und Umkleiden sollen abgerissen und durch neue Gebäude ersetzt werden. |
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