| Quelle: Rheinische Post - Düsseldorfer Stadtpost - 11.01.2008 |
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Mehr Besucher in Eller und Unterbach |
| VON DIRKE KÖPP |
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ELLER/UNTERBACH Susanne KerstenStein ist zufrieden mit dem ersten Jahr des Zentrums plus in Eller. "Wir haben seit der Umstellung der Begegnungsstätte auf das Zentrum plus wohl doppelt so viele Besucher wie vorher" sagt die Koordinatorin der Awo im Zentrum plus an der Schlossallee 12 in Eller. "Außerdem sind sie jünger geworden: Früher hatten wir viele Hochbetagte, heute sind es vor allem Leute von 50 aufwärts, die zu uns kommen."
Angezogen werden die Besucher von Beratungsangeboten, aber auch von gemeinsamen Unternehmungen. "Unser Literaturtreff ist unheimlich gewachsen", so Kersten-Stein, "und auch der Sprachtreff für Migranten kommt so gut an, dass wir in diesem Jahr eine zweite Gruppe einrichten." In dem Deutschkursus geht es in erster Linie um Sprachpraxis - und die wird gezielt mit Rollenspielen und Gesprächen trainiert. Viele Arbeitslose kämen an die Schlossallee, um sich auszutauschen und neue Perspektiven zu suchen. "Sie wollen in diesem Jahr eine Pilgerreise nach Kevelaer organisieren", erzählt Susanne-Kersten Stein stolz über das Engagement der Besucher.
Nicht ganz so begeistert klingt die Koordinatorin des Zentrums plus an der Gerresheimer Landstraße 1 in Unterbach. "Seit der Umstellung ist alles viel bürokratischer geworden. Das hat mich leider von der Arbeit an der Basis entfernt" , sagt Monika Beckmann-Wehnes. Doch sie weiß auch Positives zu berichten: Auch in Unterbach seien die Besucherzahlen insgesamt und vor allem die der jüngeren Senioren gestiegen. Die Beratung sei spezifischer als zuvor. "Wir können jetzt besser auf spezielle Probleme der Ratsuchenden eingehen und sind besser vernetzt". sagt sie. Dennoch hofft sie, "dass in diesem Jahr der Umfang der Regularien abnimmt und wir wieder mehr für die Arbeit mit den Menschen selbst haben". |
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